Siberian Husky

Die Vorfahren des Sibirischen Husky dienten schon den nordsibirischen Nomadenvölkern, den Tschuktschen, als treue und unentbehrliche Begleiter.
1909 wurde der aus Sibirien stammende Pelzhändler William Goosak noch müde belächelt als er seine „kleinen Hunden“ zum „All Alaska Sweepstakes“, einem damals als sehr anspruchsvoll geltenden Schlittenhunderennen, antreten ließ. Doch der Erfolg seiner Schützlinge gab ihm Recht: Schon wenige Jahre später belegten „Siberian Huskys“ die ersten Plätze dieses Rennens. Musher Leonard Seppal begründete daraufhin die Zucht dieser prächtigen Hunderasse in Alaska.

Laut Rassenstandard sind die wichtigsten äußeren Merkmale des Husky sein rechteckiger Körperaufbau sowie seine wohlproportionierte Höhe. Besonders positiv wird die äußerliche Eignung zur Zugarbeit bewertet.
Der Kopf sollte insgesamt nicht sehr massig erscheinen. Die dicht behaarten Ohren sind mittelgroß und hochstehend. Die husky-typischen blauen Augen können braun beziehungsweise bernsteinfarben oder auch unterschiedlich gefärbt sein.
Beispielhaft ist auch seine zweilagige Fellstruktur aus kurzer Unterwolle und mittellangem, wasserabweisendem Deckhaar. Das Deckhaar kann von schwarz über grau über rot bis weiß variieren wobei Bauch und Brust meist weiß bleiben.
Die buschige Rute des Husky ermöglicht es ihm sich in einem Schneesturm komplett einschneien zu lassen, indem er sich einrollt und die Nase unter die Rute steckt. Das macht den Husky zu einem den polaren Regionen optimal angepassten Tier.

Für die Tschuktschen war der Husky nicht nur ein überlebenswichtiges Nutztier sondern auch Familienmitglied. Welpen wurden zusammen mit den eigenen Kindern im Haus aufgezogen. Da Schlitten nicht nur von einem Mann gezogen werden konnten wurden sie dazu erzogen jedem Folge zu leisten. Das setzte voraus, dass nur die folgsamsten und freundlichsten Hunde zur Zucht verwendet wurden.
 

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